Gedanken/Impulse – 1. Adventsonntag

HOFFNUNG

Nicht aufgeben trotz großer Dunkelheit, sondern ein kleines Licht anzünden. Nicht mit dem Schlimmsten rechnen, sondern mit einem kleinen Wunder. Den Kopf nicht hängen lassen, sondern ihn an die Schulter guter Freunde lehnen. Die Hände nicht in den Schoß legen, sondern sie dem Glück entgegenhalten. Sich trotz allem nicht verschließen, sondern die Tür zum Herzen öffnen.

AKTION

Was gibt mir Hoffnung?

Alle sind nun eingeladen, sich darüber Gedanken zu machen, was ihnen Hoffnung gibt. Als Methode dafür eignet sich das Akrostichon. Keine Angst, es klingt „hochtrabender“ als es ist.

Dazu wird das Wort „Hoffnung“ senkrecht geschrieben. Wie bei einem Kreuzworträtsel darf nun jeder seine Assoziationen zum Thema „Hoffnung“ an die Buchstaben schreiben, einzelne Worte, Sätze… – alles, was einem wichtig ist. Ein Beispiel habe ich schon auf dem Board gemacht!

Mit Padlet erstellt

Bibelstelle

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe.

Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.

Wie lange rennt ihr an gegen einen Einzigen, stürmt alle heran wie gegen eine fallende Wand, wie gegen eine Mauer, die einstürzt?

Ja, sie planen, ihn von seiner Höhe zu stürzen; Lügen ist ihre Lust. Sie segnen mit ihrem Mund, doch in ihrem Herzen fluchen sie.

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung.

Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.

Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre; Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.2

Vertrau ihm, Volk (Gottes), zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht.

Irischer Weihnachtssegen

Mein Wunsch für dich Nicht,

daß von jedem Leid verschont du mögest bleiben,

noch daß dein künftiger Weg stehts Rosen für dich trag

und keine bittere Träne über deine Wange komme

und niemals du den Schmerz erfahren sollst.

Dies alles, nein, das wünsche ich dir nicht.

Denn kann das Herz in Tränen nicht geläutert,

kann’s nicht im Leid geadelt werden –

wenn nämlich Schmerz und Not dich aufnimmt

in die Gemeinschaft mit Maria und dem Kind,

so daß ihr Lächeln Zuversicht und Trost gewährt?

Mein Wunsch für dich ist vielmehr dieser:

Mögest du dankbar und allezeit bewahren

nur in deinem Herzen die kostbaren Erinnerungen

der guten Dinge in deinem Leben.

 Daß mutig stehest du in deiner Prüfung,

wenn hart das Kreuz auf deinen Schultern liegt,

und wenn der Gipfel, den es zu ersteigen gilt,

schier unerreichbar scheint,

ja selbst das Licht der Hoffnung zu entschwinden droht,

daß jede Gottesgabe in dir wachse

und mit den Jahren sie dir helfe,

die Herzen jener froh zu machen, die du liebst,

daß immer einen wahren Freund du hast,

der Freundschaft wehrt, der dir Vertrauen gibt,

wenn’s dir an Licht gebricht und Kraft,

 daß du dank ihm den Stürmen standhältst

und so die Höhen doch erreichst,

und daß in Freud und Leid das Lächeln voller Huld

des menschgeword´nen Gottessohnes

mit dir sei und du allzeit so innig ihm verbunden,

wie er’s für dich ersehnt.